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WILMA und LUISE Am 22. Januar kamen hier 2 Mädls an, 5 Jahre alt.
Luise ist ein Angorapuschel
Wilma ist eine Perudame
Der Zustand von Luise ist noch relativ gut, abgesehen von ihrem minimalen Gewicht, 760 Gramm. So sahen die Krallen der beiden aus:
Luise hat ein Atherom, nicht weiter schlimm, es muß nur beobachtet werden. An beiden Augen hat sie alte Hornhautverletzungen, dadurch hat sie leichte Linsentrübungen, was sie so jetzt aber nicht weiter stört. Im Moment bekommt sie Augentropfen, weil ihre Augen stark tränen. Sie erholt sich gut und bettelt schon lautstark nach Futter
Wilma ist in einem ziemlich "fertigen" Zustand. Große Zysten an den Eierstöcken, ein Knoten am Hals, Lungenentzündung mit über 40 Grad Fieber und inzwischen ein Gewicht von nur noch 690 Gramm. Sie bekommt AB und Infusionen und ich versuche sie, mit CC zu päppeln, wovon sie leider nicht begeistert ist. Beide Schweinchen bleiben hier und verbringen hier ihren Lebensabend, wie es mit Wilma weitergeht, könnt Ihr hier auf dieser Seite lesen. Sie braucht Daumendrücker und ich hoffe sehr, daß für sie die Hilfe noch rechtzeitig kam.
23. Januar 2006 Erster TA-Besuch
5. Februar 2006 Heute Nachmittag zogen beide in meine Truppe um. Wilma fing an mit den Zähnen zu klappern, woraufhin ziemliches Gefiepe und Geknatter aller Schweinchen begann. Luise fand das ganze sehr unheimlich. Nach einer Stunde beruhigte sich das Ganze, Wilma liegt auf einer Erhöhung. Luise ist in einer Ecke des Geheges, aber beide fressen bereits. Wilma nehme ich öfter heraus und füttere sie getrennt, ob Luise das auch braucht, wird die Waage morgen zeigen. Alles in allem war es eine recht friedliche Zusammenführung und ich hoffe, daß sich die beiden in meiner Truppe bald heimisch fühlen werden und auch die oberen Etagen entdecken 6. Februar 2006 Wilma und Luise ziehen in den Eigenbau zurück um, weil sie sich nicht wirklich in der großen Truppe wohlfühlen 16. Februar 2006 Luise geht es nicht gut, sie frißt schlecht. Der Ta fühlt einen Knoten im Magenbereich. Sie bekommt Infusionen, Schmerzmittel, Mittel gegen die Aufgasung des Magens. 17. + 19. Februar 2006 Nochmals Infusionen etc.
20. Februar 2006 Luise einzige Chance ist eine OP. Sie wird noch in
Narkose erlöst, der Tumor ist inoperabel. :'(
25. Februar 2006 Wilma lebt seit dem Tod von Luise unter der
Käfigabdeckung im Gehege meiner Meeris. So ist sie sicher, das weiß
sie auch und ist ruhig, hat dennoch Meeris um sich und kann sich in aller
Ruhe und mit der Zeit, die sie braucht, an sie gewöhnen. Mehrmals
täglich öffne ich die Käfigtüre und sie kann raus zu
anderen, oder die anderen zu ihr. Anfangs fing sie sofort an, mit den
Zähnen zu klappern und flüchtete wieder unter die Abdeckung. Ich
hab kein Schweinchen zu ihr gelassen. Meine Schweinchen sind sehr freundlich zu ihr, nur schnüffeln sie manchmal sehnsüchtig durchs Gitter, weil Wilma viel mehr Futter benötigt, vermutlich durch ihre Erkrankung, und auch da bekommt sie halt das, was ihr ganz besonders gut schmeckt (und meinen auch ganz besonders gut schmecken würde;-) )
Wilma sieht sich meine Schweinchen sehr genau an und steckt auch mal ihre Nase in deren Fell. Ich habe manchmal das Gefühl, sie sucht nach Luise. Das rote im Vordergrund ist Rose, sie ist 5,5 Jahre alt.
1. März 2006 Normalerweise verlaufen hier Vergesellschaftungen
ziemlich einfach. Neues Schweinchen in die Truppe, Futter hinterher, die
erste Stunde ist bisschen stressig und dann hat sich das Thema erledigt.
Wilma aber ist entweder krankheitsbedingt sehr sensibel oder es ist eben
ihre Art, von der großen Truppe etwas geschockt zu sein. Außerdem
merken auch meine Schweinchen, daß sie nicht fit ist, das macht die
Sache für Wilma nicht einfacher. Weil Wilma ja nicht ewig unter der
Käfigabdeckung hocken kann, alleine und getrennt durch Gitter von den
anderen, habe ich nun einen Teil des Geheges mit einem Auslaufgitter abgetrennt:
Vorteil, es ist mehr Platz, ich habe Sanftschweinchen Davina zu Wilma gesetzt
und ich kann das Gitter entfernen, so daß, wenn Wilma im Gehege umschaun
will, nicht alle meine Schweinchen sich neugierig in die Käfigabdeckung
quetschen und ein Schild vor die Türe hängen "Wegen
Überfüllung geschlossen".
Und hier die gemeinsame Fütterung, das Gitter ist geöffnet. Sally, die schwarz-weiße, trägt normalerweise den Salat nicht mit sich rum;-)
11. März 2006 Es war die bisher schwierigste und langwierigste Vergesellschaftung, die ich hatte. 2 Tage nun war Wilma nur hinter dem Trenngitter, weil sie immer schreiend vor meinen Schweinchen davonlief und allgemein durch ihren Krebs nicht sehr fit war. Heute abend dann lief sie rufend am Gitter entlang und ich hob das Trenngitter aus dem Gehege. Erst lief Wilma wieder schreiend in ihre Kuschelrolle. Aber kam immer wieder, jedes Schwein sucht eben Kontakt zu seinesgleichen. Vorhin dann ging ich in die Küche, alle Schweinchen quiekten im Chor und Wilma lief völlig euphorisch und laut quiekend durchs Gehege, durch meine Schweinchen. Dann gab es natürlich Salat;-) Drückt der kleinen tapferen Maus die Daumen, daß sie sich doch auf ihre alten Tage an meine Schweinchen gewöhnt. Dann könnte es für sie immer so aussehen:
21. März 2006 Wilma hat beschlossen, daß meine Schweinchen nicht mehr gruselig sind:-) Seit einigen Tagen wohnt sie nun dauerhaft zwischen ihnen. Anbei eine kleine Fotostory, weil Wilma massenhaft Futter benötigt, um ihr Gewicht zu halten:
Wilma mit Eisbergsalat
Was guckst Du? Das ist meiner ganz alleine und meine Tagesration:-P
Und während ich ein Bettchen habe, muß Meggie Miez mit dem alten
Handtuch vorlieb nehmen
Böllas als Nachspeise sind auch nicht schlecht
Und tschüß, nu bin ich satt und mag wieder zu den anderen
Schweinchen;-) Bitte eine frische Decke für mein Bett nachliefern
14. Mai 2006 Hier mal ein Foto von ihr im Körbchen:
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