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Ein Erfahrungsbericht von Eva, die Dominique aufnahm und bei der Vergesellschaftung fast verzweifelte;-)
Zuwachs bei den Hüdschis - vier chaotische Tage!
24.Juli 2005
"Oh Gott, ein Ungeheuer!", mag Puck sich gedacht haben, als neben zwei fremden
2Beinern auch noch ein Riesenhund vor dem Zimmergehege auftauchte. Sie verschwand
erst mal zu Wurli ins Versteck und bekam nicht mit, was ihr schon ein paar
Stunden später argen Verdruß bereiten sollte: die Besucher hatten
etwas dagelassen, oder besser gesagt, jemanden. Ein im Vergleich zu Puck
kleines und brommselndes Bürschchen verfolgte sie an diesem Abend durchs
Gehege, und - sie hasste es! Es war für 2Beins Nerven nur schwer zu
ertragen, was folgte: Zähneklappern, wilde Jagden durchs Gehege, kneifen
und zwicken, fauchen bis in die Nacht! Und dazwischen: Dominiques hoffnungsvolles
Brommseln.
25. Juli: Puh, die erste Nacht war überstanden... einige Haarbüschel musste der kleine Dominique lassen, auch von Wurli gab es seltsamerweise eines, obwohl sie sich eigentlich doch rausgehalten hatte..? Alles in allem sahen die drei recht zerzaust aus. Kaum von den morgendlichen 2Beingeräuschen aufgewacht, ging es wieder los mit dem Gezanke vom Vortag, das arme 2Bein war fast am Verzweifeln. Ans Futter im Gehege oder aus der 2Beinhand durfte Dominique, auch die Ruheplätze der Hüdschis standen ihm offen, aber weeeeeehe, wehe, wenn er Puck zu nahe kam...
26. Juli: So langsam hatte das arme 2Bein genug: Gezeter und Gezanke, wann immer man einen Blick zu den Hüdschis warf! Sollte man vielleicht doch überlegen, die drei noch mal zu trennen..? Aber nein, dann ginge ja doch nur alles von vorn los, da mussten alle Beteiligten durch! Das 2Bein verbrachte seine Freizeit rund ums Gehege - war vielleicht doch ein Fehler, manchmal sollte man besser für zwei Tage das Haus verlassen. Ist besser für die Nerven. Immerhin: am Nachmittag dieses Tages fand ein sich kaum nach Hause wagendes 2Bein Dominique und Puck einträchtig in der Heukiste mümmelnd... gutes Zeichen? Ja. Bis zum nächsten Brommseln. Doch Puck schien begriffen zu haben, dass das dauernde *brrrrrrrrrrrrr* keine Lebensgefahr für sie barg, sie reagierte nur noch mit leisem Muckern und vielleicht mal mit einem Zähneklappern, wenn es ihr gar zu bunt wurde. Keine wilde Jagd mehr, puh!
27.Juli: Guten Gewissens kann das 2Bein jetzt wieder zur Arbeit gehen. Die drei haben sich angefreundet. Dominique wird von seinen beiden Damen mit Zähneklappern in die Schranken gewiesen, wenn sein Gebrommsel ihnen so gar nicht zur Nase steht - aber das ist auch schon alles. Anscheinend darf er sich jetzt zu den Hüdschis zugehörig fühlen. Wurli und Puck lassen sich von seinem übermütigen Gepopcorne anstecken, er bringt so richtig Leben und frischen Wind in den Hüdschistall! Die beiden vorher leicht gelangweilten Damen tauen wieder richtig auf, und oh Wunder: sie sind weniger schreckhaft, reißen nicht mehr aus, wenn sich das 2Bein nur bewegt oder sie beim Füttern aus der Hand hinter den Öhrchen kraulen will. Ob das an ihrem kleinen, stürmischen Gefährten liegt...? Das 2Bein ist nun auch wieder glücklich, es muss keine Angst mehr haben, dass die drei sich zerfleischen, nein - es freut sich an seinen drei ganz besonderen Mitbewohnern, den Hüdschis Wurli, Puck und Dominique.
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